DENK MAL AM ORT

DENK MAL AM ORT  ist eine persönliche Erinnerung an einen Menschen oder eine Familie, die während der NS-Zeit verfolgt wurde.

 

DENK MAL AM ORT findet statt an den authentischen Wohn- und Lebensorten in Berlin, München, Frankfurt am Main.

 

Am jeweils ersten Wochenende, das auf das Kriegsende in Berlin, München und Frankfurt am Main folgt, werden Haus- und Wohnungstüren geöffnet. Die Namen unserer ehemaligen Nachbarn, Bruchstücke ihrer Biografien, Verfolgungs- und Fluchtgeschichten werden sichtbar in Gesprächen, Lesungen, Installationen, Zeichnungen, Texten, Musik, Audio, Film, Poesie, Gesang und mehr.

 

2016 hat Berlin erstmalig an 16 authentischen Orten mit 20 Gedenkveranstaltungen der Vertriebenen und Ermordeten der Stadt gedacht.

 

2019 haben über 1000 Menschen an 24 Orten mit 28 Veranstaltungen an die ehemaligen Berlinerinnen und Berliner erinnert.

 

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern wir mit DENK MAL AM ORT 2020 erstmals auch in München und Frankfurt am Main an unsere ehemaligen Nachbarn.